Finanzielle Ziele erreichen trotz Krisenstimmung: Tipps für Anleger und Trader

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Puh, ganz schön was los gerade an den Märkten, oder? Steigende Preise, schwankende Kurse – da kann einem schon mal mulmig werden. Egal ob du eher die Ruhe weg hast und langfristig investierst oder dich als aktiver Trader ins Getümmel stürzt – es ist völlig normal, sich jetzt Gedanken zu machen. Aber keine Sorge, mit der richtigen Strategie und Einstellung kannst du deine Finanzziele auch in stürmischen Zeiten weiterverfolgen.

Mit einem durchdachten Plan, einer cleveren Risikostrategie und der richtigen Portion Disziplin kannst du auch in turbulenten Märkten erfolgreich traden oder investieren. Wir zeigen dir, worauf es ankommt.

Wie der aktuelle IG Kunden-Sentiment Report zeigt, lassen sich die meisten Anleger und Trader von der Krisenstimmung nicht aus der Ruhe bringen. Statt in Panik zu verfallen, setzen sie auf einen durchdachten Plan und halten an ihrem Kurs fest. Eine Haltung, von der wir alle eine Scheibe abschneiden können!

Der Börsenaltmeister André Kostolany bringt es auf den Punkt: „Wer Erfolg an der Börse haben will, muss Disziplin und Geduld mitbringen und darf sich nicht von Emotionen leiten lassen.“ Studien belegen, dass emotionsgesteuertes Trading eine der Hauptursachen für Misserfolg ist.

Aber wie navigierst du als Investor nun am besten durch die unruhigen Gewässer? Hier sind unsere 5 Tipps für Anleger und Trader:

1. Definiere deine Ziele und Regeln

Eine klare Strategie mit messbaren Zielen und festen Regeln ist das A und O für den langfristigen Erfolg an der Börse. Nur wenn du weißt, was du erreichen willst und welche Grenzen du dabei einhältst, lässt du dich auch von Turbulenzen nicht aus der Ruhe bringen.

Bevor du investierst, definiere deine Ziele: Wieviel Rendite strebst du in welchem Zeitraum an? Wie viel Risiko bist du bereit einzugehen? Formuliere konkrete, messbare Ziele mit Zeitplan – nur so kannst du deine Fortschritte im Blick behalten. Schreibe deine Ziele auf. Was du schwarz auf weiß festhältst, verfolgst du konsequenter. Leite daraus klare Regeln für dein Handeln ab, z.B. wann du kaufst und verkaufst oder wie du dein Risiko begrenzt.

Für Trader und Anleger gleichermaßenSpeziell für TraderSpeziell für Anleger
Leg vorab fest, welche Ziele du verfolgst, wie viel Risiko du eingehen möchtest und wann du Gewinne realisierst. Halt dich eisern an deine Regeln. Beispiel: Definiere dein Risiko pro Position auf max. 1-2% deines Kapitals. Beachte, dass das ein Beispiel für eine mögliche Regel ist, aber jeder seine eigenen Grenzen festlegen muss.Definiere klare Ein- und Ausstiegspunkte für deine Trades basierend auf deiner Strategie und deinem Risikoprofil. Notiere deine Tradingregeln und überprüfe sie regelmäßig. Beispiel: Setze Stopps und Limits für jeden Trade.Formuliere langfristige Anlageziele, die zu deiner Lebenssituation und Risikobereitschaft passen. Leg einen Sparplan fest und bleib auch bei kurzfristigen Schwankungen cool. Beispiel: Investiere jeden Monat einen festen Betrag in einen globalen ETF.

Häufige Fehler: Ohne Plan und klare Regeln investieren oder traden. Zu hohe Risiken eingehen. Sich von Emotionen leiten lassen.

2. Streu dein Risiko clever

„Lege nicht alle Eier in einen Korb“, heißt es so schön. Eine breite Streuung über verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Immobilien und Rohstoffe reduziert dein Gesamtrisiko. Wie genau du dein Portfolio aufteilst, hängt von deiner Risikobereitschaft ab. Hier ein paar Beispiele:

  • Konservativ: 60% Anleihen, 30% Aktien, 10% Gold/Rohstoffe
  • Ausgewogen: 50% Aktien, 40% Anleihen, 10% Immobilien
  • Dynamisch: 70% Aktien, 20% Anleihen, 10% Alternative Investments
    Überprüfe regelmäßig, ob die Gewichtung noch stimmt und schichte ggf. um (Rebalancing).
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Verteil dein Geld auf verschiedene Anlageklassen, Branchen und Regionen. Ein breit gestreutes Portfolio federt Verluste in einem Bereich durch Gewinne in einem anderen ab. Beispiel: Investiere in Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Immobilien.Streu deine Trades über verschiedene Märkte und Finanzinstrumente. Setz nicht alles auf eine Karte, sondern nutz die Vorteile unterschiedlicher Trading-Setups. Beispiel: Trade sowohl Trend- als auch Gegenbewegungen.Kombiniere Aktien, Anleihen, Rohstoffe und andere Anlageklassen je nach deiner Risikotoleranz. Check dein Portfolio regelmäßig und pass die Gewichtung bei Bedarf an. Beispiel: Nutze die Core-Satellite-Strategie.

Häufige Fehler: Alles auf eine Karte setzen. Zu viele Positionen in einem Sektor oder einer Region haben. Korrelationen zwischen Anlagen ignorieren.

3. Nutz Risikomanagement-Tools

Verluste begrenzen, Gewinne laufen lassen – das ist leichter gesagt als getan. Zum Glück gibt es eine Reihe von Hilfsmitteln, mit denen du deine Risiken im Griff behältst, ohne ständig vor dem Bildschirm zu kleben. Welche Tools für dich die richtigen sind, hängt von deinem Anlagestil ab.

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Definiere vorab, wie viel Verlust du maximal in Kauf nimmst und ab welchem Gewinn du verkaufst. Viele Broker und Handelsplattformen bieten dafür einfach zu handhabende Optionen. Beispiel: Lege eine Schmerzgrenze fest, ab der du eine Position schließt.Nutze Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen und Trailing Stops, um Gewinne mitzunehmen. Kalkuliere vor jedem Trade dein Chance-Risiko-Verhältnis. Beispiel: Strebe eine Reward-Risk-Ratio von mindestens 2:1 an, d.h. der angestrebte Gewinn sollte mindestens doppelt so hoch sein wie der maximal akzeptierte Verlust.Überlege dir, ob du bei Aktien mit Limit-Orders arbeitest. Das kann vor allem in volatilen Phasen sinnvoll sein. Beispiel: Lege eine Kursuntergrenze fest, ab der du nachkaufen würdest.

Häufige Fehler: Kein Risikomanagement betreiben. Zu große Positionen im Verhältnis zum Gesamtkapital eingehen. Gewinne nicht mitnehmen und Verluste laufen lassen.

4. Wähl einen seriösen Finanzpartner

Egal ob du dein Geld in Eigenregie anlegst oder einen Vermögensverwalter einschaltest: Dein Finanzpartner sollte seriös, kompetent und vertrauenswürdig sein. Denn nur wenn dein Geld in guten Händen ist, kannst du dich voll und ganz auf deine Strategie konzentrieren.

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Achte darauf, dass dein Broker oder deine Bank reguliert ist, eine solide Reputation hat und Kundeneinlagen geschützt sind. Beispiel: Wähle einen Broker, der von der BaFin beaufsichtigt wird.Vergleiche die Konditionen verschiedener Broker bezüglich Spreads, Hebel und Orderausführung. Achte auf eine stabile und benutzerfreundliche Handelsplattform. Beispiel: Nutze die Vergleiche auf Broker-Test.de.Wähl einen Broker oder eine Bank mit günstigen Gebühren, einem breiten Angebot an Anlageprodukten und einer kompetenten Kundenberatung. Beispiel: Frag im Freundeskreis nach Empfehlungen und lies Online-Rezensionen.

Häufige Fehler: Zu einem unseriösen oder unregulierten Anbieter gehen. Sich von Boni und Marketingaktionen blenden lassen. Nur auf die Gebühren schauen und Service & Sicherheit ignorieren.

5. Bleib neugierig und lerne dazu

Die Märkte entwickeln sich ständig weiter. Was gestern funktioniert hat, kann morgen schon überholt sein. Bilde dich kontinuierlich weiter, z.B. durch Fachbücher, Webinare, Blogs oder Podcasts. Tausche dich mit anderen Anlegern in Online-Foren und auf Veranstaltungen aus. Voneinander lernen und sich gegenseitig motivieren hilft, am Ball zu bleiben.

Neue Technologien, Produkte und Analysemethoden eröffnen ständig neue Möglichkeiten. Wer langfristig erfolgreich sein will, muss am Ball bleiben und sich immer wieder neues Wissen aneignen. Zum Glück gibt es heute mehr Lernquellen in Sachen „Finanzielle Bildung“ denn je.

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Bilde dich kontinuierlich weiter und vertiefe dein Marktverständnis. Nutz Webinare, Analysen und Fachmedien, um up-to-date zu bleiben. Beispiel: Lies Bücher wie „Souverän investieren“ von Gerd Kommer oder „Technische Analyse der Finanzmärkte“ von John J. Murphy.Optimiere deine Handelsstrategie durch ständiges Lernen und Testen. Analysiere deine Trades mit einem Tradingtagebuch und zieh daraus wertvolle Erkenntnisse. Beispiel: Führe eine Excel-Tabelle mit Daten zu jedem Trade.Informiere dich über die Unternehmen und Branchen, in die du investierst. Nutz Research-Berichte und Veröffentlichungen von Unternehmen, um fundierte Anlageentscheidungen zu treffen. Beispiel: Lies die Quartalsberichte und Präsentationen der Firmen, deren Aktien du besitzt.

Häufige Fehler: Sich nicht weiterzubilden. Blind Tipps und Signalen folgen. Aus Fehlern nicht lernen.

Wenn du tiefer in die Gedankenwelt von Anlegern und Tradern eintauchen möchtest, wirf einen Blick in den IG Kunden-Sentiment Report. Dort erfährst du nicht nur, wie die Marktteilnehmer mit der aktuellen Situation umgehen, sondern auch, was sie nachts wach hält und wovon sie träumen. Welche Basiswerte und Anlageklassen sind der letzte Schrei? Welche Branchen haben das Zeug zum Überflieger? Und wie schätzen Anleger und Trader die Auswirkungen von Inflation, Krieg und Klimawandel auf die Märkte ein? Antworten auf all diese spannenden Fragen und noch viele weitere Erkenntnisse liefert der Report.

Fassen wir also zusammen: Die wichtigsten Zutaten für den Erfolg an den Märkten sind eine solide Strategie, ein striktes Risikomanagement, stetige Weiterbildung und die Wahl des richtigen Brokers. Beherzigst du diese Grundsätze, bist du für alle Marktphasen gut gerüstet.

Weiterführende Lesetipps

Hier findest du noch mehr wertvolle Informationen und Anregungen, um deine Finanzziele auch in turbulenten Zeiten zu erreichen – wir werden diese Leseliste Schritt für Schritt erweitern.

  1. Geldanlage – Wie Sie Fehler vermeiden und Ihre Ziele erreichen“ der BaFin
    Dieser kostenlose Ratgeber der deutschen Finanzaufsicht BaFin gibt einen guten Überblick über die Grundlagen cleverer Geldanlage. Mit konkreten Tipps zu Anlageklassen, Streuung und Risikomanagement.

Und nun wünschen wir dir viel Spaß und Erfolg dabei, auch in turbulenten Märkten einen kühlen Kopf zu bewahren und deine finanziellen Ziele zu erreichen – egal ob du Anleger oder Trader bist!

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