Vorsicht

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Vom Investieren zum Trading – Vorsicht vor den Risiken!

Ihr habt schon erste Erfahrungen mit Aktien, ETFs oder Fonds gesammelt und wollt nun ins Trading einsteigen? Verlockend, oder? Schnelle Gewinne, der Kick beim Handeln, das Gefühl, den Markt zu schlagen. Doch Vorsicht: Der Übergang vom Investieren zum Trading ist eine heikle Sache. Geht es schief, sind nicht nur die Gewinne futsch, sondern auch das mühsam Ersparte.

Die Psychologie des Tradings

Während beim Investieren oft Geduld und Besonnenheit gefragt sind, spielt beim Trading die Psychologie eine entscheidende Rolle. Ständig schwanken die Kurse, Emotionen wie Gier und Angst fahren Achterbahn. Gerade in volatilen Märkten ist es schwer, einen kühlen Kopf zu bewahren und rational zu handeln.

Viele Einsteiger überschätzen ihre Fähigkeiten und unterschätzen die Risiken. Sie glauben, mit ein paar cleveren Trades schnell reich werden zu können. Doch die Realität sieht anders aus: Die meisten Privatanleger verlieren Geld an der Börse – vor allem, wenn sie unkontrolliert zocken.

Risiko- und Money-Management als Rettungsanker

Der Schlüssel zum erfolgreichen Trading liegt im professionellen Risiko- und Money-Management. Das bedeutet: Ihr müsst eure Risiken im Griff haben und euer Kapital klug einsetzen. Nur so könnt ihr Verluste begrenzen und langfristig Gewinne erzielen.

Ein wichtiger Punkt ist die Positionsgröße. Setzt nicht euer ganzes Geld auf eine Karte, sondern diversifiziert euer Portfolio. Eine bewährte Faustregel besagt, pro Trade nicht mehr als 1-2% des Gesamtkapitals zu riskieren. So verkraftet ihr auch mal eine Verlustserie, ohne gleich aus dem Rennen zu sein.

Ebenso wichtig sind klare Regeln und Disziplin. Definiert vor jedem Trade euer Kursziel und euren Stoppkurs. Haltet euch eisern daran, egal was passiert. Lasst euch nicht von Emotionen leiten, sondern bleibt eurem Plan treu. Nur so könnt ihr Verluste begrenzen und Gewinne laufen lassen.

Fazit

Der Wechsel vom Investieren zum Trading mag verlockend sein, birgt aber auch große Gefahren. Ohne die nötige Erfahrung und ein striktes Risikomanagement ist der Totalverlust quasi programmiert.

Wenn ihr es dennoch versuchen wollt, geht behutsam vor. Fangt klein an, testet verschiedene Strategien und führt penibel Buch über eure Trades. Bildet euch weiter, tauscht euch mit anderen aus. Und vor allem: Bleibt bescheiden und realistisch. An der Börse gibt es keine Abkürzung zum Reichtum.

Mit der richtigen Einstellung, harter Arbeit und einer Portion Glück kann Trading eine spannende Erfahrung sein – vielleicht sogar eine profitable. Aber vergesst nie: Die Risiken sind hoch, Verluste gehören dazu. Wer damit nicht leben kann, sollte lieber die Finger davon lassen und sein Geld klassisch anlegen. Denn wie heißt es so schön: Hin und her macht Taschen leer. In diesem Sinne: Investiert klug, tradet vorsichtig und bleibt gesund!

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